Oldtimer Mieten zu jedem Anlass

Schicke Oldtimer für jeden Anlass

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Des Weiteren können Sie sich Youngtimer für Berlin und Brandenburg mieten. Sei es als Fahrzeug für den schönsten Tag des Lebens, für Firmenfeste oder einfach, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen – der Autoverleih ist Ihr Ansprechpartner für besondere Wagen.


ALFA ROMEO SPIDER 2000

Baujahr: 1982・ Leistung: 2L/126PS ・Holzlenkrad ・ 5-Gang・ Ledersitze ・ 2-Sitzer

"Der Alfa Romeo Spider ist ein sehr einfach zu fahrendes Auto. Außerdem ist er sehr hübsch.“ 


Dieses Urteil fällte nicht irgendjemand, sondern
ein durchaus außergewöhnlicher Prominenter: der Schauspieler Steve
McQueen. Das amerikanische Magazin „Sports Illustrated“ hatte ihn im
Sommer 1966 eingeladen, den zu diesem Zeitpunkt neuen italienischen
Roadster mit der Konkurrenz zu vergleichen. Der Alfa Romeo Spider, den
McQueen fuhr, war eines der ersten Exemplare des „Duetto“ genannten
Modells, das nach der Weltpremiere einige Monate zuvor auf dem Genfer
Autosalon in die USA kam.

Mit seinem knappen Kommentar fasste McQueen die Essenz des neuen
Roadsters und die Einzigartigkeit von Alfa Romeo zusammen: Fahrspaß und
pure Schönheit. Doch McQueen war nicht nur Schauspieler, sondern auch
Sammler von Sportwagen und talentierter Amateurrennfahrer.
Beispielsweise beim 12-Stunden-Rennen 1970 in Sebring/Florida, einem
Lauf zur Sportwagenweltmeisterschaft, belegte er zusammen mit seinem
US-Landsmann Peter Revson Rang zwei in der Gesamtwertung. McQueens
Urteil war also äußerst fundiert.

Zwei Jahre nach McQueen fuhr der noch junge Dustin Hoffman einen Alfa
Romeo Spider zur Musik von Simon & Garfunkel im Kinohit „The Graduate“
(Die Reifeprüfung) über die Leinwand. Es entstanden Szenen, die in die
Filmgeschichte eingingen. Szenen, die anschließend in unzähligen Filmen
zitiert wurden und den „Duetto“ zu einem Kultautomobil machten.

CITROEN 2CV6 Club

Baujahr: 1984 ・ Leistung: 0,6L/29PS ・ Rolldach ・ luftgekühlter 2-Zylinder Boxermotor ・ 4-Sitzer

Schon bei der Präsentation 1948 wirkte der Citroen 2CV aus der Zeit
gefallen. Unglaublich, wie sich die Ente in die Herzen der Menschen
fuhr. Schon damals konnte niemand ahnen, dass aus dieser eigenwillig
geformten Wackelkiste aus Blech eine Auto-Ikone werden würde. Allem
Spott zum Trotz verkaufte sich der Citroën 2CV millionenfach – und wurde
für Generationen zum Ausdruck eines Lebensgefühls. 1990 lief die letzte
Ente in Portugal vom Band, eine graue Charleston-Version, doch bei
Liebhabern ist der Charme der Ente ungebrochen. Sie schwärmen von der
jaulenden Melodie des Boxermotors, der einmaligen Kurvenlage, dem
Cabrio-Luxus des aufrollbaren Verdecks. Kein echtes Auto, sagen viele
über den Citroën 2CV, doch beim Charme liegt die Ente ganz vorne. Sie
ist heute mehr denn je Kult.

CITROEN DS 21 PALLAS

Baujahr: 1971 ・ Leistung: 2,2L/104PS ・ 5-Gang Lenkradschaltung ・
Servolenkung ・ Leder・ 5-Sitzer

Die D-Modelle, allgemein bekannt als Citroën DS, ist eine Modellreihe
der französischen Automobilmarke Citroen.
Bei seiner Vorstellung am 8. Oktober 1955 auf dem Pariser Automobilsalon
erregte das lange erwartete neue Citroën-Modell bei Fachpresse und
Besuchern Aufsehen, rief aber auch Irritation hervor. Als technisch
vereinfachte und ausstattungsbereinigte Version kam im Frühjahr 1957 die
ID-Modellreihe hinzu.
Die ID, DS, Pallas und Break genannten D-Modelle vereinten in bislang
einzigartiger Weise avantgardistisches Design mit einer Fülle von
technischen Innovationen und stellten eine Sensation dar. So wurde bei
den D-Modellen zum ersten Mal bei einem Serienfahrzeug ein zentrales
hydraulisches System für Federung (Hydropneumatik, Bremsen, Schaltung
sowie Lenkunterstützung (Servolenkung) eingesetzt. Die avantgardistische
Karosserieform ermöglichte dank guter Aerodynamik eindrucksvolle
Leistungs- und Verbrauchswerte. Entgegen anfänglicher Bedenken erwies
sich die aufwändige Hydraulik als dauerhaft funktionssicher und die
gewagte Formgebung als zweckmäßig.In ihrer 20-jährigen Produktionszeit
wurden die D-Modelle in ihren wesentlichen Grundzügen unverändert
produziert. Bis heute ist ihr Status als Technik- und Designikone

Fiat 130 Automatic

Baujahr: 1972 ・ Leistung: 3,2L/165PS  ・ Automatic ・6-Zylinder ・ Servolenkung  ・Veloursitze  ・5-Sitzer

Der Fiat 130 brachte die Italiener vor 50 Jahren in die Königsklasse der
Dienstwagen: Die Welt der Sechszylinder-Limousinen. Die Fachwelt war
begeistert. Centotrenta, auf klangvolle Namen versteht sich die
italienische Sprache derart gut, dass auch triviale Typenzahlen wie die
130 Gedanken an grandiose Traumwagen aufkommen lassen. In diesem Fall
sogar zu Recht, denn auf Geheiß ihres ebenso erfolgreichen wie glamourös
lebenden Konzernlenkers Gianni Agnelli lancierte die Turiner Massenmarke
Fiat im Frühjahr 1969 einen veritablen Luxusliner als Typ 130. Eine
Sechszylinder-Limousine im Staatskarossenformat mit denen der weltgrößte
Kleinwagenproduzent sein Programm nach oben abrundete und Präsidenten
wie Prominente als Kunden gewann, aber auch den Papst chauffierte. Fiat
vom Feinsten: Bei der Konstruktion des 130 scheute Gianni Agnelli keinen
Aufwand. Schließlich sollte das Flaggschiff passgenau zum 70.
Fiat-Firmenjubiläum den globalen Führungsanspruch des italienischen
Giganten verdeutlichen, der fast ein Viertel des Automarktes der
europäischen Wirtschaftsgemeinschaft erobert hatte, gerade die noble
Traditionsmarke Lancia übernahm und 50 Prozent an Ferrari erwarb.
Deshalb ersetzte der Fiat 130 nicht nur die im Vorjahr ausgelaufene
Trapezlinien-Limousine Fiat 2300, vielmehr nahm es Agnellis Oberklasse
explizit mit Mercedes S-Klasse, Jaguar  XJ und den gleichfalls neuen
Sechszylindern von BMW und Volvo auf.

Fiat 850 Sport coupé

Baujahr: 1970 ・ Leistung: 0,9L/52PS  ・ Holzlenkrad ・4-Gang ・Ledersitze  ・2 + 2 Sitzer

Fiat 850 Sport Coupé von 1970 - der Sekretärinnen-Ferrari


Eigentlich ein ideales Auto für das Verkehrsregime von heute, das
Fiat 850 Sport Coupé. Man fühlt sich meist schneller als man ist
und kommt, auch wegen der überschaubaren Leistungsfähigkeit des gut 900
cm3 grossen Motors, nicht ständig mit Geschwindigkeitslimiten in
Konflikt. Auch die Bedienung gibt keine Probleme auf, das Design
des Wagens ist hübsch und eindeutig italienisch. Aufgrund dieser
Eigenschaften und dem vergleichsweise hohen Frauenanteil unter den
Fahrern wurde der kompakte Fiat damals auch “Sekretärinnen-Ferrari”
genannt.

Schon vor der Präsentation hatte man bei Fiat den Entscheid gefällt, auf
der 850-er-Basis günstige Sportwagen anzubieten. Man entschloss sich,
gleich zwei verschiedene Modelle zu lancieren, ein Coupé und ein
Cabriolet. Der Auftrag für das Cabriolet ging an Bertone, das Coupé
übernahm die interne Entwicklungsabteilung bei Fiat.

Das Fiat Styling-Studio an der Via La Manta in Turin wurde Mitte der
Sechzigerjahre durch Vater und Sohn Boano angeführt. Mario Felice
Boano, dessen Handschrift man auch auf diversen Ferrari-Modellen finden
kann, zeichnete ein kompaktes und schnörkelloses Coupé, dessen
Bleche sich für die Massenproduktion eigneten.

Auto Motor Sport beschleunigte den kleinen Italiener in 18,6 Sekunden
auf 100 km/h und erreichte eine Spitze von 146 km/h,  was
Konkurrenten wie BMW 700 CS, NSU Sportprinz oder Opel Kadett Coupé
ziemlich alt aussehen liess. “Mehr als ein Spielzeug”, meinte Manfred
Jantke in seinem Test und lobte: “Auch beim 850 Coupé fanden wie jene
Eigenschaften, die im Alltag wichtig sind: Die leichtgängige Lenkung,
die exakte Schaltung, die geringen Pedaldrücke für Kupplung und Bremse,
die guten Sichtverhältnisse, den kleinen Wendekreis, kurz die
Handlichkeit und mühelose Bedienbarkeit eins perfekten Kleinwagens."

In den folgenden über vierzig Jahren haben sich die Anforderungen an
Fahrleistungen und Handling natürlich wesentlich geändert. Wer heute
beim 850 Coupé “auf die Tube drückt”, wird keinen Beschleunigungsrausch
erleben, jeder Kleinstwagen kommt schneller von der Ampel weg. Trotzdem
fühlt man sich auch heute im kleinen Coupé sportlich angezogen, dank
tiefer Sitzposition und Ausblick auf Sportlenkrad und
Drehzahlmesser-/Tachometer-Runduhren.

Die Schaltung will nicht immer den Befehlen folgen und
Zwischengas-Stösse zur Unterstützung kratzfreier Gangwechsel sind
empfehlenswert. Der Motor röhrt luftig wie damals im Heck und verleitet
sofort zu einem Grinsen. Schon nach wenigen Kilometern hat man sich an
die Raumverhältnisse und die Reaktionen des Coupés gewöhnt, die
Bedienung der wichtigsten Funktionen gehen ohne langes Lesen der
(kurzen) Anleitung problemlos von der Hand.

Die Übersichtlichkeit ist hervorragend und die wahrlich kompakten
Dimensionen (3,65 x 1,50 x 1,30 Meter für Länge x Breite x Höhe) lassen
auch auf kleinsten Landstrassen, die man mit modernen Autos nur noch
ungern aufsucht, Freude aufkommen. Ab an die Adria!

Mercedes-Benz 220 Sb

Baujahr: 1963 ・ Leistung: 2,3L/120PS ・ 4-Gang Lenkradschaltung・
6-Zylinder ・ Schiebedach ・ Servolenkung ・ Ledersitze ・ 6-Sitzer

Formensprachliche Eleganz, Sechszylinder-Kultur und Reisekomfort bietet
die Mercedes-Heckflosse 220 SE par excellence*.*In den 1960er-Jahren war
sie das Oberklasse-Automobil „Made in Germany“ schlecht-hin: die „große
Flosse“ von Mercedes-Benz, sachlich korrekt W111-Baureihe genannt.
Eingeführt 1959, löste sie die bis dahin gebauten großen Ponton-Modelle
ab und zeichnete sich  –  sprichwörtlich für einen Mercedes  – durch ein
neu definiertes Maß an passiver Sicherheit aus. Die Fahrgastzelle war
außerordentlich stabil ausgelegt, und Vorder- als auch Hinterwagen
besaßen Knautschzonen, um im Fall eines Unfalls die Aufprallenergie in
Verformungsarbeit umzuwandeln. Eine Klasse für sich ist auch der
Fahrkomfort. Die Feder-Dämpfer-Abstimmung ist soft, aber nicht zu weich.
So werden Fahrbahnunebenheiten gekonnt verarbeitet, und eine etwas
sportlichere Gangart wird dennoch sauber pariert. Hinzu kommt eine sehr
leichtgängige, servounterstützte Lenkung, die der knapp 4,80 Meter
langen Limousine zu leichtfüßigen Umgangsformen auf kurvenreichem
Terrain verhilft – mit gut austarierter Mittellage –, und die selbst bei
höheren Tempi stets ein Gefühl hundertprozentiger Sicherheit und
Geborgenheit gewährt. Lässt man schließlich noch den großzügigen
Innenraum mit seinen Chromapplikationen, den schmucken, solide
gefertigten Hebeln und Schaltern auf sich wirken, bekommt man einen
vagen Eindruck dessen, was es in den frühen 1960er-Jahren bedeutete,
wenn ein Fahrer voller Stolz behauptete: „Ich fahre einen Mercedes!“
Ganz ohne Zweifel gehört die „große Flosse“ zu den Meilensteinen in der
Firmengeschichte, die den legendären Mercedes-Ruf von Solidität,
Sicherheit und Komfort verfestigten.

Mercedes-Benz 280 S Automatic

Baujahr: 1970 ・ Leistung: 2,8L/140PS  ・ Automatic ・
6-Zylinder ・ Schiebedach  ・ Servolenkung  ・Ledersitze  ・5-Sitzer 

Er war eines der begehrtesten Statussymbole für
Wirtschaftswunder-Aufsteiger. Gerade noch unterhalb der Schmerzgrenze
zum Protz. Grundsolide. Und gemessen am Vorgängermodell W111 sogar
vergleichsweise modern: der Mercedes der Baureihe W108. Wer ihn 1965 in
der Garage stehen hatte, nannte häufig auch einen neuen Fernseher Marke
Neckermann Weltblick sein Eigen und spielte die Bert-Kaempfert-Melodien
auf einer futuristischen Hi-Fi-Anlage von Braun ab. Wie alle Mercedes
war auch er ein ziemlich teures Stück Wertarbeit, mit dem man
demonstrierte: Das kann ich mir jetzt leisten. Diese Botschaft brannte
sich den Deutschen ein. So kommt es, dass man fast 50 Jahre später
selbst in einem Mercedes 250 S mit der Basismotorisierung noch bewundert
wird, als wäre man ein Staatsgast auf Stippvisite. Kann man sich einem
solchen Auto einigermaßen neutral nähern? Einem Fahrzeug, das zu den
beliebtesten  Oldtimern der Nation gehört? Wir versuchen es einfach mal,
indem wir es so betrachten, als wären wir ihm noch nie begegnet. Vor uns
steht eine stattliche Limousine von der Länge einer aktuellen E-Klasse.
Zugegeben, die ehemalige Trendfarbe weißgrau haut uns nicht mehr vom
Hocker. Immerhin korrespondiert sie perfekt mit dem optionalen Lenkrad
in Elfenbein. Von der Silhouette bekommt man auch kein Herzrasen. Sie
ist glasklar, lang gestreckt. Eine von vorne bis hinten gerade
durchgehende Zierleiste verstärkt dieses Bild noch. Trotz seiner
absoluten Größe wirkt der Wagen aber relativ niedrig. Grund hierfür ist
die tiefliegende Gürtellinie. Oberhalb dieser Linie erstrecken sich
großzügig dimensionierte Fensterflächen mit rechteckigen Seitenscheiben.
Das Dach fällt über eine coupé-hafte C-Säule zum flachen Heck hin ab.
Kurz gesagt: ein absolut klassisches, zeitloses Karosseriedesign. Für
Aufregung sorgen nur wenige Details, wie die nach hinten  geschwungenen
Radkästen oder die wuchtigen doppelten Stoßstangenleisten. Generationen
von Kindern haben diese Form gezeichnet, wenn sie ein Auto malen
wollten. Es ist die Form, mit der sich Mercedes-Benz in den 60er-Jahren
in der Luxusklasse vom barocken Heckflossen-Stil verabschiedete. Für
Extravaganzen wie Peilkanten oder Instrumente im Stil eines
Fieberthermometers war da kein Platz mehr. Verantwortlich für die neue
Linie waren damals zwei Designer, die für Mercedes noch  lange eine
wichtige Rolle spielen sollten: Bruno Sacco und Paul Bracq.

Mercedes-Benz 280 S Automatic
 
 

MERCEDES-BENZ 300 SL

Baujahr: 1988 ・ Leistung: 3.0L/180 PS ・ Leder braun ・ 5-Gang Schaltung ・ 6-Zylinder ・ Servolenkung ・2-Sitzer
・optionales Hardtop

Die SL-Baureihe 107, die 1971 als Nachfolger der sogenannten „Pagode“
auf den Markt kam, begründete mit den Breitband-H4-Scheinwerfern und den
großen geriffelten Rückleuchten eine neue Gestaltungslinie bei
Mercedes-Benz. Eine leichte Keilform deutete auf eine verbesserte
Aerodynamik hin. Verantwortlicher Designer dieser Serie war erneut
Friedrich Geiger, der bereits für die zeitlosen Schöpfungen des 300 SL
(einschließlich Roadster) und des Mercedes 500 K verantwortlich
zeichnete. Das Erscheinungsbild des R107 war stilprägend für das
Mercedes-Benz-Design in den 70er Jahren. Viele Details finden sich auch
in der 1972 vorgestellten S-Klasse, dem W 116.Wie bereits beim
Vorgängermodell stellten die USA den größten Absatzmarkt. Der
überwiegende Teil der Fahrzeuge war mit den großvolumigen V8-Motoren
ausgestattet. Die A-Säule war für Überschläge besonders fest ausgelegt,
ein Airbag war seit 1982 erhältlich.

Mini "Innocenti" Matic

Baujahr: 1975 ・ Leistung: 1,0L/48PS ・ Automatic ・ 4-Sitzer

Vor 60 Jahren bauten die Briten den Mini - ein Auto, das für unglaublichen Fahrspaß sorgt und auch heute noch Tausende in seinen Bann zieht.

Die Legende ist einfach zu schön - egal, ob es sich tatsächlich genau so zugetragen hat: Alec Issigonis soll seine ersten Skizzen für den Mini auf eine Serviette (Oder war es eine Tischdecke? Oder die Rückseite von einem Briefumschlag?) gezeichnet haben. Zack! Ein genialer Entwurf. Ganz so einfach war es wohl nicht. Rund acht Jahre hat die British Motor Corporation (BMC) am Mini getüfftelt. Die Vorgaben an die Entwickler waren klar: Ein kostengünstiges Auto für vier Personen plus Gepäck schaffen, das gute Fahrleistungen mit geringem Spritverbrauch verbindet. Nichts leichter als das. Am 26. August 1959 ist es dann so weit: Die BMC präsentiert den Mini: Ein Knirps von rund drei Metern Länge, der auf kleinen 10-Zoll-Räder steht. Vorne ist ein Vierzylindermotor quer eingebaut. Dazu gibt es Frontantrieb, Einzelradaufhängung und zwei kleine Kulleraugen-Scheinwerfer. Fertig. Die einzelnen konstruktiven Lösungen hatte es zwar alle schon vorher gegeben, sie waren aber bis dahin noch nie in einem Auto kombiniert worden.

Er ist ein Frauentyp, einer, der weiß, worauf die Damen fliegen. Sie schwärmen von seinem süßen Gesicht, den kräftigen Beinen, der knackigen Kehrseite. 

triumph tr6

Baujahr: 1971 ・ Leistung: 2,5L/95PS ・ Sportlenkrad・ 4-Gang + Overdrive ・ Ledersitze・ 2-Sitzer

Durch den Triumph TR6 weht der raue Charme britischer Roadster. Ein
Klassiker für Windgesichter, die im Sturm erobert werden wollen. Der TR6
hat Charakter und Charme, er ist kantig, schlicht und schnell.

Nein, Helden kommen anders zur Welt. Als der TR6 1969 auf dem
Brüsseler Autosalon
erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, war
er im Grunde schon reif fürs Museum. Eine Notgeburt, geschuldet dem
fidelen Pleitegeier, der sich seit Jahren beim britischen Automobilbauer
Standard-Triumph eingenistet hatte. Für eine gänzlich neue
Fortentwicklung der hinreißend schönen Windbraut TR5 fehlte neben dem
Geld auch die Zuversicht, weiterhin in offene Zweisitzer zu investieren.
Da Hausdesigner Giovanni Michelotti mit anderen Projekten beschäftigt
war, bekam Karmann in Osnabrück den Auftrag, möglichst schnell 

einen günstigen Nachfolger auf die Räderzu stellen. 

In nur 14 Monaten wurden Schnauze, Haube und Heck gerade
geklopft, weitere kleine Retuschen ließen den Roadster deutlich
maskuliner als den verspielten TR5 erscheinen.

Der TR6 war immer ein unterentwickelter Kompromiss, meilenweit von
Perfektion entfernt. Doch er hat Charakter. Und Charme. Ein britischer
Roadster reinsten Wassers. Kantig, schlicht, schnell. Sauschnell.
Unglaubliche 195 km/h gab Triumph für den TR6 PI mit 143 PS (später 123 PS) an. 

Zu Zeiten, in denen mehrheitlich gemächlich krabbelnde Käfer deutsche Autobahnen
bevölkerten, ein Wert, der den TR6 eindeutig als echten Sportwagen
identifizierte. Heute bekommt man im TR6 schon bei 120 Sachen feuchte
Hände. Denn richtig geradeaus lief der Bursche nur auf dem Band in
Coventry. Für Typen wie den TR6 hat der Roadstergott einst S-Kurven in
die Landschaft geworfen. Wenn sich das graublaue Asphaltband wie eine
Blindschleiche windet, ist der rustikale Brite in seinem Element. Dann
grinst jedes gegerbte Windgesicht von Ohrläppchen zu Ohrläppchen.

VW KÄFER CABRIO 1303 LS

Baujahr: 1978 ・ Leistung: 1,6L/50PS  ・4-Gang ・4-Sitzer

Dieser Abschied schmerzte nicht nur die Cabriolet-Community: Vor 40
Jahren lief das letzte Volkswagen Käfer Cabriolet mit kultigem
luftgekühltem Boxermotor vom Band. Damit endete zugleich die Fertigung
des Käfers in Deutschland und der moderne Golf (*gibt es auch bei
rentmyoldie / Youngtimer*) übernahm die Lufthoheit auch bei den
familientauglichen Frischluftmodellen. Mit dem Golf begann eine
Zeitenwende im Cabriobau, die sich aktuell gerade wiederholt. Soll doch
2020 der Volkswagen T-Roc als erstes kompaktes SUV-Cabriolet den
Frischluft-Golf vergessen machen – und die kleine Fraktion der
viersitzigen Sturmhaubenträger mit frischer Faszination aufladen.
Allerdings bekümmerte das Aus für den bis 1980 bei Karmann in Osnabrück
gebauten VW 1303 mit seinem charakteristischem Verdeckkragen im Nacken
nicht nur die Open-Air-Community, auch alle anderen Käfer-Freunde
vergossen eine sentimentale Träne. Kam dieses automobile Symbol des
Nachkriegs-Wirtschaftswunders doch fortan nur noch als Import aus
mexikanischer Produktion nach Deutschland. Immerhin verabschiedete sich
das luftgekühlte VW Cabriolet mit einem Schlussakkord, der einmalig war.
Schon anderthalb Jahre bevor das exakt 331.959 Mal ausgelieferte und
damals weltweit erfolgreichste Cabriolet eingestellt wurde, erlebte der
Veteran aus Vorkriegsjahren einen ungeahnten Hype.

VW 181 Cabrio

Baujahr: 1978・ Leistung: 1,6L/48PS ・ 4-Gang ・4-Sitzer

Es gibt Klassiker, die nicht für wechselnde Jahreszeiten gedacht sind,
sondern für den ewigen Sommer.
Auf den ersten VW-Pressefotos des Spätsommers 1969 sah alles ganz
fröhlich und unbeschwert aus: junge Menschen, Gitarren, lange Haare im
Fahrtwind. Eine Gammler-Idylle, von Volkswagen in Szene gesetzt. Als
lässiges Lifestyle-Fahrzeug versuchte VW damals das Käfer-Derivat Typ
181 ans junge Volk zu bringen. Hoffnungslos. Vorerst. Es kam ganz
anders. Behörden, THW und Bundeswehr griffen zu, das Bild wandelte sich:
junge Männer, Gewehre, kurze Haare unterm Helm. Alles grün in grün, kein
bisschen bunt oder ausgelassen. Eine Karriere beim Staat. Hoffnungslos.
Vorerst. Der 181 führte zwei Leben, eines vor und das andere nach
Dienstschluss. Zu seiner aktiven Zeit zwischen 1969 und 1980 lagen beim
Kübel Wunsch und Wirklichkeit so weit auseinander wie Nato und
Warschauer Pakt.

VW GOLF CABRIO

Baujahr: 1986 ・ Leistung: 1,8L/90PS  ・5-Gang ・4-Sitzer

Als die Cabrios in den 80er Jahren noch heiße Teile waren, war er der
bezahlbare Star unter dem nächtlichen Sternenhimmel. Das VW Golf I
Cabrio wurde nicht nur wegen seines Überrollbügels zumindest in Europa
zur automobilen Oben-ohne-Legende. Das Erdbeerkörbchen ist längst ein
begehrter Klassiker.

Für die einen war es der absolute Traumwagen; andere spotteten über das
viersitzige Golf Cabrio der Einstiegsklasse, das mit seinem
charakteristischen Überrollbügel im Jahre 1979 das technisch allzu
betagte VW Käfer Cabrio ablöste. Zugegeben, eine Schönheit war der
Überrollbügel, der das Golf Cabrio zum Erdbeerkörbchen oder Henkelmann
abstempelte, nicht. Doch die bei geöffnetem Dach wenig filigrane
Überschlagslösung war in den 1980er Jahren die einzig bezahlbare
Möglichkeit, den neuen Sicherheitsanforderungen Genüge zu tun.

Beim Antrieb gab es ebenfalls verschiedene Generationen. Angefangen beim
allzu schmächtigen 1600er-Vierzylinder mit 70 / 72 PS, gab es letztlich
nur noch 1,8-Liter-Vierzylinder in verschiedenen Leistungsstufen mit 90,
95 und 98 PS. Der Einspritzer war letztlich vom Golf GTI abgeleitet, der
in den 90er Jahren jedoch aus dem gleichen Hubraum 112, 107 und später
als 16-Ventiler 129 PS holte. Immerhin konnten sich die Fans des VW Golf
I aussuchen, ob sie manuell schalten wollten oder der überschaubaren
Fahrdynamik des Erdbeerkörbchens mit einer Getriebeautomatik jegliche
Dynamik rauben wollten.

Unsere Zweiräder

VESPA ET 4 125

Baujahr: 2000 ・ Leistung: 125ccm/11PS ・ große Wetterscheibe ・ Automatik ・ Topcase ・ Chromleisten ・ E-Starter und Kickstarter

Vespa PX 80 E

Baujahr: 1983 ・ Leistung: 80ccm/7PS ・ 4-Gang Drehgriffschaltung ・ große Scheibe ・ Topcase ・ Führerschein 1b oder 3 vor 1980!!!

Rentmyoldie Filmautos

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